Digitales Arbeiten, Sicherheit

So gelingt sicheres Surfen im Internet

Eine Gruppe von jungen Leuten schaut auf einen Bildschirm

In der digitalen Welt ist es heute wichtiger denn je, persönliche Daten zu schützen. Kaum ein Lebensbereich ist nicht mit Onlineservices verbunden. Entsprechend entwickeln Cyberkriminelle ständig neue Methoden, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Zum Schutz deiner Privatsphäre ist es daher ratsam, grundlegende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. 

10 Tipps für sicheres Surfen im Internet

Im Folgenden haben wir zehn einfache, aber effektive Tipps zusammengestellt, die dir beim sicheren Surfen im Internet helfen. Außerdem zeigen wir dir nützliche Funktionen in deinem Browser, mit denen du dich und deine Anonymität im Internet schützt.

Ein junger Mann mit Kopfhörern arbeitet an seinem Laptop

Tipp 1: Sichere Passwörter wählen

Erstelle für jedes Online-Konto ein einzigartiges, starkes Passwort. Viele Nutzende verwenden häufig das gleiche Kennwort für mehrere Webseiten. Das ist gefährlich, denn wird eines der Konten gehackt, gefährdet das auch die anderen. Verwende für deine Passwörter keine leicht zu erratenden Informationen wie Geburtsdaten oder Namen.

Viele Browser haben eine Autofill-Funktion. Im Opera-Browser speicherst du  mit dieser zum Beispiel Passwörter, Adressen und Zahlungsdaten. So musst du dir lange Passwörter nicht merken und setzt sie gleichzeitig geschützt in deinem Browser ein.

Tipp 2: Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen

Aktiviere für wichtige Online-Konten wie E-Mail oder Shopping-Portale die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei wird neben dem Passwort ein zusätzlicher Code abgefragt. Dieser zeitlich begrenzte Schlüssel wird dir über dein Smartphone oder ein anderes Gerät bereitgestellt. Selbst wenn Angreifende dein Passwort ausspähen, können sie das geschützte Konto nicht öffnen. Die meisten Browser bieten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung als Add-on an.

Tipp 3: Persönliche Daten schützen

Gib persönliche Informationen wie Adressen, Telefonnummern oder Geburtsdaten nur preis, wenn du weißt, dass die Webseite vertrauenswürdig ist. Pseudonyme und alternative E-Mail-Adressen schützen deine Identität beim Surfen zusätzlich.

Tipp 4: Vorsicht in öffentlichen WLAN-Netzwerken

Öffentliche WLAN-Netzwerke sind oft ungesichert und anfällig für Hacking. Besonders weil du die Betreibenden des Netzes nicht kennst, besteht die Gefahr, dass die übertragenen Daten abgegriffen werden. Vermeide die Nutzung von öffentlichen WLAN-Netzwerken und greife bei einer Verbindung mit einem öffentlichen Netz auf einen VPN-Dienst zurück, um deine Anonymität zu schützen.

Insbesondere bei Kreditkartenzahlung im Internet ist auf Sicherheit zu achten

Tipp 5: VPN verwenden

Ein Virtual Private Network (VPN) ist ein Dienst, der deine Internetverbindung verschlüsselt und deine IP-Adresse verbirgt. Das macht es schwieriger, deine Aktivitäten zu überwachen und schützt deine Anonymität im Internet. Besonders in öffentlichen WLAN-Netzen sind VPN-Verbindungen sinnvoll. Achte darauf, einen vertrauenswürdigen VPN-Anbieter zu nutzen, der eine klare Datenschutzrichtlinie hat. Im Opera-Browser wählst du zwischen einem kostenlosen, integrierten VPN-Dienst oder schützt deine IP-Adresse zusätzlich mit dem VPN-Pro ab.

Tipp 6: Ad Blocker zum Schutz vor Tracking

Installiere einen Ad Blocker in deinem Browser, um unerwünschte Werbung zu blockieren. Ad Blocker machen deinen Browser nicht nur schneller und effizienter, sondern schützen gleichzeitig deine Daten vor Tracking. Im Opera-Browser ist ein zuverlässiger Ad Blocker integriert, mit dem du sicher im Internet surfst.

Tipp 7: Firewall nutzen

Eine Firewall überwacht den ein- und ausgehenden Datenverkehr deines Computers und blockiert verdächtige Aktivitäten. In deinem Heimnetzwerk bist du vermutlich bereits durch die Firewall deines Routers geschützt, in öffentlichen WLAN-Netzwerken ist das aber nicht immer der Fall. Um sicher zu surfen, ist es daher sinnvoll, eine zusätzliche Firewall via Software auf deinen Geräten einzurichten.

Tipp 8: Anwendungen mit Bedacht installieren

Mehr Programme und Apps bedeuten gleichzeitig mehr potenzielle Sicherheitslücken. Installiere daher ausschließlich Programme, die du wirklich nutzt und stelle sicher, dass sie vertrauenswürdig sind. Die Deinstallation von ungenutzten Apps spart zudem nicht nur Speicherplatz, sondern schützt dich auch vor unbemerktem Datenklau.

Sei vorsichtig mit Links oder Anhängen in E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten unbekannter Herkunft. Häufig handelt es sich dabei um Phishing-Versuche oder Malware. Überprüfe daher stets die Adressen und den Inhalt der Nachricht, bevor du Links oder Anhänge öffnest.

Tipp 10: Öffentliche Computer für sensible Aktivitäten meiden

Öffentliche Computer sind oft unsicher. Verwende sie möglichst nicht für sensible Aktivitäten wie Online-Banking, Einkäufe oder den Zugriff auf persönliche Konten. Wenn die Nutzung unvermeidbar ist, solltest du danach die betreffenden Passwörter ändern, um zukünftig wieder sicher zu surfen.

Sicheres Surfen im Internet muss nicht schwer sein

Wie du siehst, ist es hilfreich, auf nützliche Funktionen in deinem Browser zurückzugreifen. Im Opera-Browser sind viele dieser Einstellungen bereits integriert oder als Add-on erhältlich. Behältst du zusätzlich dein eigenes Verhalten im Internet im Auge, bist du immer sicher im Internet unterwegs.


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