Einer neuen Studie zufolge sammelt mehr als die Hälfte der 60 meist genutzten Shopping-Apps für Android mit Trackern personenbezogene Informationen über die Nutzer.

Shopping-Apps im Test

Das Ergebnis stammt aus einer Risikobewertung zum Datenschutz in Opera Max, einer führenden App für Datenkontrolle und Datenverkehr-Einsparungen auf Android-Geräten. Die 60 beliebtesten Shopping-Apps wurden im Datenschutzmodus dieser App getestet. Eine andere Studie zeigt, dass personenbezogene Daten wie Nutzername, E-Mail-Adresse, Standorte, Suchbegriffe und Telefonnummern über Tracking-Programme an Dritte weitergegeben werden.

Ein paar der Shopping-Apps, die besonders viele Daten „durchsickern“ lassen, sind Amazon, BestBuy, JC Penney und Newegg. Sie senden relativ viele Tracker.

Die Studie zeigt zudem, dass ganze 96 % der Shopping-Apps keine komplette Verschlüsselung für die Verbindung mit ihren Servern nutzten. Dadurch werden mobile Kunden Risiken ausgesetzt, wenn sie diese Apps nutzen.

Personenbezogene Daten können durch Tracking-Programme in Shopping-Apps oder unverschlüsselte HTTP-Verbindungen über Mobilfunknetze in die Hände von Dritten gelangen. Sensible Daten wie Kontoverbindungen oder andere Finanzdaten, die in Konten von Onlinehändlern oder Shopping-Apps gespeichert sind, können in öffentlichen oder ungesicherten WLANs von Identitätsdieben abgefangen und ausgelesen werden.

Unverschlüsselte Shopping-Apps

„Die meisten Menschen würden beim Einkaufen oder Stöbern in einem Ladengeschäft den Verkäufern dort ihre Kreditkartendaten oder ihren vollständigen Namen nicht angeben. Bei der Verwendung mobiler Apps sind sich viele Menschen nicht bewusst, dass diese Art von Daten in die Hände Unbefugter gelangen kann“, erklärt Sergey Lossev, Head of Product für Opera Max. „Aus diesem Grund haben wir den privaten Modus in Opera Max integriert. Wir möchten unsere Nutzer sensibilisieren, indem wir ihnen zeigen, welche Apps ihre Daten ohne ihre Zustimmung mithilfe von Trackern weitergeben.“

Neuer Opera Max verbessert den Datenschutz für Android-Nutzer

Der neue Datenschutzmodus von Opera Max ist jetzt für alle Nutzer verfügbar. Er bietet Echtzeitbenachrichtigungen auf der Datenschutz-Zeitleiste, damit die Nutzer gleich sehen, welche Apps Anforderungen mit hohem Risiko senden und somit ihre Privatsphäre gefährden. Sobald der Datenschutzmodus von Opera Max aktiviert ist, verschlüsselt er praktisch den gesamten App-Datenverkehr und blockiert fast alle Arten von Datentrackern, damit die Nutzer unbesorgt einkaufen können.

„Nachdem ihr gesehen habt, wie viele Tracker und ungesicherte Verbindungsanforderungen eure Apps versendet haben, möchtet ihr vielleicht sicherstellen, dass Opera Max euren gesamten App-Datenverkehr schützt und verschlüsselt. Dadurch schützt ihr eure Privatsphäre beim Einkaufen. Seht einfach nach, was eure Apps tun, und entscheidet selbst“, fügt Sergey Lossev hinzu.

Erfahrt mehr über den Datenschutzmodus von Opera Max in diesem Artikel in unserem Entwicklerblog.
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Informationen über die Bewertung des Datenschutzes beim mobilen Einkaufen

Diese Ergebnisse stammen aus einem Test, den wir mit den 60 beliebtesten Shopping-Apps in zehn Ländern durchgeführt haben, nämlich Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Russland, Südafrika, USA und Vietnam. Wir haben die Apps in WLANs getestet und beim Stöbern nach beliebigen Produkten in jeder einzelnen App mindestens 100 Anforderungen gesendet. Danach haben wir das Ergebnis anhand der Angaben auf der Datenschutz-Zeitleiste von Opera Max erfasst.

*Dieser Artikel wurde zuerst auf unserer Presseseite auf www.operasoftware.com veröffentlicht.

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